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Der beste Freund des Menschen.

Schon als Kind habe immer geheult, wenn im Fernsehen ein Tier gestorben oder verletzt wurde. Meine Mutter hat mir dann immer erklärt, dass das ja Schauspieltiere sind und die nur so tun, als wären sie tot. Der Fuchs in dem Märchenfilm wurde also gar nicht wirklich durch Pfeil und Bogen erlegt, sondern ist danach brav wieder aufgestanden und ist quietschlebendig durch den blutroten Schnee spaziert. Auch als Erwachsene habe ich beim Lesen von Kunderas „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ geweint, als der Hund im Garten begraben wurde.

Der letzte Familienhund ist gestorben, als ich in der zwölften Klasse auf Kursfahrt war. Als ich wieder da war, war er weg. Wie jedes andere Tier, das wir vor ihm hatten, ist auch er nicht alleine in den Haustierhimmel gegangen, sondern musste aufgrund einer Krebserkrankung, die den Hund bereits von innen zerfressen hatte, eingeschläfert werden, weil er sonst innerhalb von ein paar Tagen kläglich, elendig und mit großen Schmerzen gestorben wäre. Der aktuelle Familienhund ist auch schon mindestens 12 und wir glauben alle fest daran, dass er noch ein paar Jahre durchhält.

Wer jemals einen Hund hatte (oder auch nur einen anderen vierbeinigen besten Freund des Menschen – Katzen sollte ich vielleicht nicht ausschließen…), wird die im folgenden Video gezeigte Reaktion gut nachvollziehen können.

Ich habe ab der zweiten Minute bis zum Ende durchgeheult. Manche Dinge ändern sich halt nie.

Video via Swiss Miss.

Freak of the Week: Chop Cup.

Nichts für müde Äuglein… hier genau aufpassen! :)

Mein allererster Flash Mob.

Nach langer Abwesenheit – ich war im kapitalistischen Ausland – bin ich endlich auch wieder daheim im schönen Neukölln. Nichts hat sich verändert: Vor meinem Haus stapeln sich immer noch Glasscherben, Hundehaufen und die Mischung aus beidem. :-)

Wie schön, dass sich am 9. November die Möglichkeit bieten wird, auch mal ein bisschen raus zu kommen (wow, wenn das nicht eine sehr gewollte Überleitung war!): Der Künstler Martin Butler versucht, mit 33000 Berlinern den Verlauf der Berliner Mauer nachzustellen.  Und da könnt Ihr auch dran teilnehmen, nämlich hier: Mauer Mob Ich stehe natürlich an  einem Abschnitt, der gerade noch so Neukölln ist. :-)

„Schwiegertochter gesucht“ heute bei RTL. Dabei suchen Schwiegermutterdrachen für ihre immer noch zu Hause wohnenden 40jährigen Söhne eine Frau. Hier der Mitschnitt einer ICQ-Konversation – der geheimnisvolle G. musste erst noch überzeugt werden, dass es sich hierbei um eine sehenswerte Sendung handeln könnte.

Nina ‎(19:30): hasenfreund holger. bei rtl.

G. ‎(19:33): was macht der da?

Nina ‎(19:33): seine mama sucht sich ne schwiegertochter.

G. ‎(19:34): achso

Nina ‎(19:34): da stoßen menschen aufeinander…. boah. jetzt ist da der gesellige bernd. jetzt stellt er sich zum ersten mal in seinem leben an die straße, um eine frau in empfang zu nehmen.

Nina ‎(19:35): das war ein zitat.

Nina ‎(19:36): der lebenslustige modellautosammler ist identisch mit dem geselligen bernd. und macht die frau jetzt erst mal mit muttis bowle betrunken.

G. (19:37): :-)

Nina ‎(19:38): jetzt ist da auch noch die leidenschaftliche hilde. Weiterlesen »

„Du Penner, Du!“

Ihr sollt wissen, dass die Neuköllner Penner arbeitslosen Männer mit Hang zum Alkohol auch einen geregelten Arbeitstag haben. Bereits morgens um halb neun wird schon in der Vorhalle des S-Bahnhofs Sonnenallee gesoffen. Und das auch an jedem Tag der Woche, sogar sonntags. Da wird der Alltag schon mit einem gutem Sternburger oder Pilsator eingeläutet. Und nachmittags bzw. abends, wenn ich nach einem wirklichen Arbeitstag wieder am S-Bahnhof eintrudele, sind die Herren immer noch da, nicht mehr ganz so gerade stehend, aber dabei dann sehr viel lauter und miefiger als noch neun Stunden zuvor.

Gestern nachmittag hörte ich dann einen Alki zum anderen sagen:

„Gestern habe ich zu dir noch gesagt, du siehst aus wie ein Penner. Aber da wusste ich noch nicht, dass du heute noch viel schlimmer aussehen würdest als gestern. Da sag ich heute zu dir: Chefpenner!“

Prost!

(Und irgendwie geht mir Grönemeyers Alkohol jetzt nicht aus dem Kopf… Alkohol ist dein Sanitäter in der Not, Alkohol ist dein Fallschirm und dein Rettungsboot…)

Für all die, die am Samstag für viel zu viel Geld zu Pearl Jam gehen und ihre Textkenntnisse noch mal auffrischen müssen:

Vielleicht sollte ich doch langsam zu Tumblr ‘rüberwandern.

(Noch sieben Tage bis zur Abgabe der Masterarbeit!)

(via Swiss Miss)

Ausgetrickst.

Da der geheimnisvolle G. und ich ja auf die Idee gekommen sind, eine Woche im Herbst in New York zu verbringen, sind wir nun auf der Suche nach billigen Flügen (Dumm gelaufen, mein ausgeguckter Flug nach Portland mit Stopover in New York ist in den letzten drei Tagen um 200 Euro teurer geworden… weil ich ja darauf warten musste, dass mein Urlaub genehmigt wird!). Auf der Webseite von Delta hat sich dieser wunderschöne Hinweis versteckt:

Die Herren Anwälte... soso.

Ich nehme stark an, dass der Mensch, der die Seite gemacht hat, diese „Informationen“ nicht wirklich „hier“ haben wollte. :-)

Ach so, wenn man den Link aufruft, landet man auch auf einer Seite, die einem erklärt, dass man Flüge mit elektronischen Tickets quasi immer, mit Papiertickets aber mindestens zehn Tage vor Abflug buchen muss. Und dann gibt’s da noch mehr (un-)interessanten juristischen Kram.

Psycho-Tricks.

Wer sich gerne austricksen lässt, ist bei diesem Video gut aufgehoben:

Ich habe absolut nichts davon mitbekommen. Der geheimnisvolle G. übrigens auch nicht. ;-)

(via ballmann)

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